Folgendes Problem nervt mich etwas: An meinem Skoda Oktavia II habe ich permanent Probleme mit der Kennzeichenbeleuchtung mal ist sie an mal aus. Leichte schläge helfen um es zumindest kurzfristig wieder in gang zu bringen, allerdings ist auf diese Art und Weise über einen längeren Zeitraum bereits die erste Glühlampe gebrochen. Das eigentliche Problem sind die schlechten Kontakte bzw. die schlechten Bedingungen wo diese sitzen. Bei jeder nassen Fahrt sitzen diese nähmlich voll im Sprühnebel, da der Skoda sich bei nasser Fahrbahn den hinteren Teil enorm einsaut (gerade bei meinem weißen fällt das gut auf ^^). Gut die Kontakte selbst liegen natürlich nicht frei sondern hinter plastik Glas. ich hab diese Kontakte jetzt mehrmals wieder blank geschruppt, was bei diesen kleinen Teilen und der Lage der Kontakte ehr bescheiden geht, allerdings korrodieren diese rasent schnell wieder. besonders Dicht ist das Lampengehöuse auch nicht mit seinen Schaumstoffdichtungen.
Also die Frage: Wo kann ich Kontakte herbekommen die nicht so anfällig sind, also kein billiges Messing; oder darf ich da einfach helle LED´s einlöten? (auf diese Billigdinger (von***) in blau zum nachrüsten würd ich gern verzichten, sieht nicht nur billig aus sondern ist es auch in punkto Qualität).
freu mich jetzt schon auf eure Antworten und Vorschläge
Ich persönlich halte nichts von den LED-Leuchten zum nachrüsten...
Meistens sind sie zu hell, oder eine evtl. vorhandene Glühlampenkontrolle (Bordcomputer, etc.) erkennt die LED wegen der geringen Stromaufnahme als defekte Birne.
Ich würde die Kontakte nochmals reinigen und dann mit Polfett (Kontaktfett) bestreichen.
Das Fett verhindert die Korrosion.
Möglich wäre auch, das Abdeckglas mit einem Hauch Silikon abzudichten. Allerdings wird dann der Glühlampenwechsel schwierig, da das Silikon ziemlich gut klebt...
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Gruß
Stephan
Autotechnische Fragen gehören ins Forum, nicht in mein Postfach....
Weleches Fett nehme ich denn da genau, und wie lange hab ich den dann meine Ruhe?
Mit Silikon zukleben hab ich auch schon drüber nach gedacht aber genau aus dem Grund des Birnenwechsels wieder verworfen. Fakt ist nur das die jetztige Dichtung nichts taugt (so ne Art Moosgummi).
Zu helle Led´s mag ich auch nicht aber es gibt ja welche die noch erträglich sind. Die gibt es auch in schön warmen Gelbtönen, so das ein Unterschied zu Glühlampen gar nicht auffallen würde.
Eini Anzeige für defekte Leuchten hab ich nicht, ich wusste nicht einmal das es das gibt. Technisch ist das zwar schon sehr lange möglich das eine Anzeige angeht wenn irgend eine Lampe defekt ist, nur scheinbar hat die Autoindustrie kein Interesse daran. Vieleicht ist das ja bei neueren Autos der Fall aber in einem neueren Auto hab ich noch nie gesessen ^^.
Ist es den erlaubt da selbst LED´s einzulöten so von der StVo her?
Erstmal eine grobe Übersicht, welche Fette hier geeignet sind: [Link nur für registrierte Mitglieder sichtbar. ]
Sowas sollte jeder gut sortierte Baumarkt auch führen. Der Hersteller ist eigentlich egal, die kochen alle nur mit Wasser, oder in diesem Fall mit Ölen...
LED selbst einlöten bei der Außenbeleuchtung ist nicht erlaubt. Da diese Bastelei keine StVzo-Zulassung hat, erlischt die Betriebserlaubnis deines Autos!
Ich denke, es reicht wenn du das Fett aufträgst. Fassung und Birnenkontakte sollten halt vorher schön sauber sein, dann hält das auch ne Weile.
Wie lange, kann dir keiner Versprechen. Aber in der Fassung hast du ja nur Sprühnebel und keine dauerhafte Feuchtigkeitsbelastung, bzw. Spritzwasser. D.h. das Fett wird nicht weggewaschen und sollte doch einige Zeit (Jahre) halten.
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Gruß
Stephan
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